Auswärtssieg in Böhlen

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Auswärtssieg in Böhlen

31/1/2026
1. Herren

Getreu dem Motto: Was nicht passt wird passend gemacht, trat der VfB Eilenburg im Spitzenspiel in Böhlen gegen den ansässigen HV an. Erst einmal passt gar nichts, denn die Muldestädter mussten berufsbedingt auf vier wichtige Stammkräfte verzichten. Tobias Hentzschel im Tor und die erfolgreichsten Werfer Dan Stäter, Kimi Hentzschel und Martin Remus. Sie allein erzielten bei der 35:32-Niederlage im vergangenen Jahr in Böhlen 21 der 32 Tore. Nun, dann musste es im Spitzenspiel 2026 bei den anderen Spielern passen. … und das passte! Jannis Saalbach überwand nach langer Durststrecke seine „Torflaute“ und agierte brandgefährlich. Lukas Lieder, der oft hinter den genannten Torschützen auf seine Chance warten musste, packte die Gelegenheit beim Schopfe, schaffte 9 Tore und blieb vom 7-Meterpunkt (5/5) fehlerlos. Jannes Gredig untermauerte seine Beständigkeit sowie seine tragende Rolle im Team. Er erwies sich als echter Anführer. Kilian Rippert lies erneut sein Talent aufblitzen und zeigte, was ihn ihm stecke. Vier Beispiele, die stellvertretend für die gesamte Mannschaftsleistung stehen. Alle Spieler erfüllten ihren Part und es lief rund beim VfB. Vieles passte zusammen.

Allen voran die Abwehrleistung, um die Torhüter Fritz Leune und Leon Angermann. Im vergangenen Jahr schenkten die Böhlener dem VfB 35 Tore ein, die die Gäste nicht ausgleichen konnten. Nach ausgeglichener Startphase übernahmen die Eilenburger in der 23. min das Kommando, gingen mit 11:12 Front und bauten bis zur Halbzeit (15:19) die Führung auf einen Vier-Tore-Vorsprung aus. Selbst 10 min vor dem Spielende schien dieser Vorsprung stabil. 26:30 stand es in der 51. Minute für den VfB. Doch die Schlussphase hatte noch einiges an Spannung zu bieten. Der HV Böhlen wehrte sich nach Leibeskräften. Zwei Zeitstrafen für Böhlen und 3 für die Muldestädter. Dazu zwei 7-Meterstrafwürfe dokumentierten das heiße und umkämpfte Endspiel der Partie. Als der HV den 30:31-Anschlußtreffer erzielte, brauchte es beim VfB neue Ideen. Moritz Zöllner hatte sie. Tempo machen, schnell nach vorn, Nerven behalten und mit 2 Toren einen Doppelschlag zum 30:33 vollenden. Den Schlusspunkt setzte der mit 11 Toren überragende Jannes Gredig. Sieg! 30:34! Was für eine Schlacht, was für eine mentale Stärke aus Eilenburger Sicht. Bitte in den weiteren Spielen mehr davon, damit wieder alles passt.

Es spielten: F. Leune (TOR), L. Angermann (TOR) – M. Zöllner (4 Tore), C. Zschernitz, T. Hildebrand, N. Zeidler, J. Saalbach (3), J. Gredig (11), Y -L. Gläser, A.Birnbaum, F. Funke, K. Rippert (2), L. Lieder (9/5), E. Gebhardt (3)

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