Spielberichte

BKL Männer - 16.02.2019

Mannschaften
Lok Leipzig-Mitte III : VfB Eilenburg
Ergebnis
(11:16)24:30
Spieler/Tore

T. Hentzschel (TOR) – M. Fischer (1), W. Hilse, L. Lieder (1), E. Gebhardt (2), D. Stäter (6/2), A. Birnbaum (8/2), P. Schmittinger (7), J. Gredig (2), F. Funke, T. Hildbrand (3)

Spielverlauf

Am Spieltag der Überraschungen sorgte am vergangenen Samstag auch der VfB Eilenburg für eine kleine Sensation. Beim Tabellendritten dem SV Lok Leipzig-Mitte III gewannen die Muldestädter verdient mit 24:30.
Schon während der Kabinenansprache schien die positive Energie der Nachbarkabine über zu laufen. Die Gäste aus Glaucha/ Meerane feierten ihren Auswärtssieg über Team I von Lok Leipzig-Mitte.
Die Eilenburger lagen von Beginn an vorn. Andy Birnbaum erzielte das 0:1 und Leipzigs Torjäger Nr. 1 Felix Patke glich zum 1:1 aus. Die besten Werfer beider Mannschaften zeigten sich. Einer zeigte sich auch: Emil Gebhardt. Das er nach drei Spielminuten die gelbe Karte erhielt, ist nur eine Randnotitz wert. Was Emil auf der Sitze der 3:2:1-Abwehr leistete, die eigentliche Sensation. Und das er im Wechsel mit dem zweiten A-Jugendlichen Lukas Lieder dem Leipziger Krafthandball paroli bot, verdeutlicht die hervorragende Jugendarbeit von Coach Sven Griehl. Beim 4:4 musste Emil jedoch auf der Bank platznehmen und Leipzig erzielte die 5:4-Führung. Das erste und letzte Mal! Philipp Schmittinger, Eilenburgs bester Feldtorschütze glich zum 5:5 und der „2-Minuten-Straftäter“ von der Bank kommend, vollendete zum 5:6. Die alte Ordnung war wieder hergestellt.
Mehr noch! Mit einem Zwischenspurt zum 6:9 gelang den Eilenburgern den Druck zu erhöhen. Torschütze vom Dienst Andy Birnbaum, der auch in der Abwehr erneut ganze Arbeit leistete, erzielte drei Treffer in Folge. Als die Leine für ihr zu kurz wurde, sprangen die Außen, Philipp Schmittinger und Kreis, Tom Hildebrand in die Bresche.
Lok Mitte zeigte sich kämpferische und holte zum 9:11 auf. Die überragende Abwehr um Torwart Tobiaas Hentzschel hielt dagegen und eroberte zahlreiche Bälle, welche die Gäste ihrerseits verwerteten. In einem erneuten Zwischenspurt enteilten die Muldestädter auf 10:16 und freuten sich das unerwartete 11:16 mit in die Pause zu nehmen.
Wie gut die Gäste in Fahrt waren bewiesen sie mit dem ersten Angriff in der 2. Halbzeit. Gezielt herausgespielt und Dan Stäter traf in Unterzahl ins Schwarze. Mit taktischen Maßnahmen versuchten die Leipziger den Vorsprung zu minimieren und die Angriffe zu stören. Es war die Zeit von Dan Stäter und Jannes Gredig, die nun die sich ergeben Lücken nutzten. Leipzig blieb auf Abstand. In der 40. Spielminute erzielte Jannes das 16:22 und wiederum in Unterzahl netzte Dan zum 16:23 ein. Der Glaube an die Sensation reifte in den Köpfen der Gäste. Lok Mitte blieb in Reichweite. Mit dem 20:23 und 21:24 waren sie noch immer bedrohlich nahe. Eilenburger Druchhaltevermögen war gefragt. Und wie die VfB er durchhielten. Die Schlussminuten des Matches gehörten wieder ihnen. Wie schon im gesamten Spielverlauf basierte der Erfolg auf eine überragende Abwehrarbeit. Zudem behielten die Muldestädter die Nerven und zeigten erhebliche Fortschritte in der Offensive. Als Emil Gebhardt in der 55. Spielminute das 22:27 erzielte, war der Auswärtssieg unter Dach und Fach.

Bleibt am Ende noch ein 7-Meterdreher von Andy Birnbaum zu erwähnen, der symbolisiert: mit dieser Spiellust brauchen die Eilenburger keine Angst im Abstiegskampf zu haben. ABER, die Gefahr ist noch nicht gebannt!

J.Sp.

BKL Frauen - 09.02.2019

Mannschaften
VfB Eilenburg : Leipziger SV Südwest III
Ergebnis
26:20 ( 12:08 )
Spieler/Tore

Anika Schräpler (Tor), Lisa Reuter (Tor), Manja Knöchel, Svenja Ritter, Lara Behr ( 1 ), Franzi Quandt ( 2 ), Celina Rühl ( 2 ), Tina Fechner ( 8 ), Anja Ulrich ( 4 ), Sina Plätzsch ( 5 ), Sophia Liebig , Isabel Schmidt ( 4/5 ), Elisabeth Kleie, Enrico Angermann ( Trainer )

 

Spielverlauf

Am vergangenen Samstag waren die Damen des LSV Südwest III in Eilenburg zu Gast. Zu Beginn des Spiels wurde durch Trainer Enrico Angermann der Fokus auf ein temporeiches Spiel gelegt. Die Devise des Spiels lautet: Durch eine sehr gute und faire Abwehrleistung Bälle ergattern und diese Erfolge in Tore umzusetzen.

Das vorgegebene Ziel wurde durch die Damen des VfB verinnerlicht und direkt zum Anpfiff des Spiels umgesetzt. So gelang es den Gastgeberinnen den ersten Ball für sich zu gewinnen und mit Schnelligkeit den Ball im gegnerischen Tor platziert zu versenken. Bis zur 11. Minute konnte durch eine sehr gute Abwehrleistung und Teamgeist im Angriff ein Vorsprung von 5:2 ausgebaut werden. Dies zwang die Gäste zum ersten Team-Timeout.

Diese Gelegenheit nutze Trainer Enrico um noch einige taktische Dinge mit seinem Team zu besprechen. Trotz des Vorsprungs lenkte er die Konzentration aller Spielerinnen auf die weiten Spielminuten, denn auch die Damen des LSV wollten die 2 Punkte mit nach Hause nehmen.

Die Gäste versuchten durch schickte Spielzüge den Rückstand zu verkürzen. Dies gelang ihnen zu nächst, da sie einige Unstimmigkeiten in der Eilenburger Abwehr nutzen. Auch im Angriff gelang es den Gastgebern nicht eindeutige Torchancen zu nutzen.

Dieses Leistungstief nahm sich der VfB-Trainer als Anlass für ein Team-Timeout. Eine kurze und präzise Spielanalyse folgte. Auch wie in der letzten Auszeit wurden Fehler besprochen und Tipps für die Umsetzung des gesteckten Ziels gegeben.

Diese Auszeit gab den VfB-Damen den nötigen Aufschwung, um mit einer 12:8 Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

Mit der Führung ging es weiter in die zweite Halbzeit. In der Pause machte Trainer Enrico seinen Spielerinnen nochmals klar, dass das Spiel noch gewonnen ist und dass die Gegnerinnen nicht zu unterschätzen sind.

Mit dieser Motivation gelang es den erkämpfen Vorsprung weiter zu halten, jedoch fiel der Ausbau den Eilenburgerinnen schwer. Klare Torchancen wurden vergeben und durch einige taktische Fehler gelang es den Damen des LSV den Ball für sich zu gewinnen. Somit wurde der Vorsprung seitens der Gäste auf 16:15 in der 42. Spielminute verkürzt.

Es bestand dringender Handlungsbedarf, damit der Sieg in der heimischen Halle verbleibt.

Es ging nochmal ein Ruck durch die gesamte Mannschaft. Alle Auswechselspieler und das Publikum feuerten die Gastgeberinnern nochmal an.

Mit diesem Rückhalt aus den Zuschauerrängen und der Unterstützung der Teammitglieder gelang es den VfB-Damen nochmals ins Spiel zurückzufinden.

Somit verlieb der hart erkämpfte und wohlverdiente Sieg von 26:20 in Eilenburg.

Als nächstes empfangen die Frauen des VfB Eilenburg am 09.03.2019 um 17 Uhr den TSV Röcknitz.

 

BKL Männer - 09.02.2019

Mannschaften
VfB Eilenburg : USC Leipzig
Ergebnis
(10:10) 22:20
Spieler/Tore

C. Hänig (TOR), T. Hentzschel (TOR) – C. Rodler, W. Hilse, L. Lieder (1), E. Gebhardt, M. Morning (5), A. Birnbaum (9/2), P. Schmittinger (2), J. Gredig (4), F. Funke, R. Schmittinger (1)

Spielverlauf

Am vergangenen Samstag schaffte der VfB Eilenburg in einem umkämpften Handballspiel einen 22:20-Heimerfolg und damit den ersten Sieg 2019.

Der Druck vor dem Spiel gegen den USC Leipzig war besonders hoch. Nach unzufriedenen Spielausgängen gegen Torgau und Taucha wollten die Eilenburger eine bessere Leistung anbieten. Erste Hürde, Dan Stäter musste berufsbedingt ersetzt werden. Zweite Hürde waren die Erwartungen. Im Hinspiel siegten die Muldestädter mit 22:30. Jedoch Selbstläufer gibt es dieser ausgeglichenen Liga nicht! Zudem hatten die Leipziger gewarnt, dass sie im Rückspiel ihren besten Werfer Philipp Dau wieder dabei haben werden. So geschah es.

Der VfB zeigte sich von Beginn an in der Abwehr beweglich und wollte mit Schnelligkeit agieren. Die Gäste mussten sich mit viel Laufarbeit ihre Tore erarbeiten. Das 1:0 von Lukas Lieder sollte vor allem in der Offensive den Weg weisen. Doch, wie schon in den Spielen davor, spielten die Eilenburger im Angriff zu ungeduldig, schlossen zu früh ab oder handelten sich technische Fehler ein. Eines war in diesem Spiel jedoch anders. Der Kampfgeist war wieder da. Die Mannschaft umspielte die Angriffsschwäche, steckte sie mental weg, aber ackerte in der Defensive. Auch wenn die eine oder andere Zeitstrafe oder ein 7-Meterstrafwurf herhalten musste, das VfB-Team hatte die 2-Heimpunkte fest im Blick.

Das Spiel blieb im 1. Durchgang auf Augenhöhe. Mal führte der VfB, 3:2, 4:3, und 6:5. Mal führte der USC 7:8 und 9:10. Auf Eilenburger Seite trafen vor allem Marc Morning und Andy Birnbaum. 1 min 45, Andy glich zum 10:10 aus und Marc sorgte 15 Sekunden vor der Halbzeit für die 11:10-Führung.

Mit Schwung kamen die Gastgeber aus der Kabine. In 5 Minuten erhöhten sie von 11:10 auf 15:11. Jannes Gredig und Philipp Schmittinger erweiterten die Angriffsoptionen. Nun wurde taktiert – Auszeit USC. Die Auszeit der Gäste wirkte. Die Leipziger holten zum 16:15 auf. 40. Spielminute, Auszeit Eilenburg. Die Ordnung half wiederum dem VfB. In der 48. Minute erzielte Marc, der wieder in Top-Form spielte und mit Andy des VfB-Gerüst bildete seine 5. Treffer und das 20:16. Erneut eine erfolgreiche USC-Auszeit. Leipzigs Torjäger war zwar nur noch selten zu stellen. Doch die Eilenburger Abwehr hielt dem Druck stand. Auch, wenn sich die Eilenburger in der Schlussphase wieder schwer taten das Tor zu treffen, behielten sie die Nerven. 12 Sekunden vor dem Abpfiff erlöste Jannes Gredig die Eilenburger, erzielte seine 4. Treffer und sicherte den 22:20- Erfolg sowie den ersten Sieg 2019.

Eilenburgs kämpferische Leistung wurde belohnt. Die größte Steigerung gegenüber den vorangegangen Spielen, war diese kämpferische Einstellung und der Mannschaftsgeist. Die Erwartungen sollten jedoch nur darin liegen: Woche für Woche zu kämpfen. Spielerisch benötigt das Team weiterhin Geduld, Zeit und Selbstvertrauen. Das kann man nicht erzwingen.

J.Sp.

BKL Männer - 03.02.2019

Mannschaften
TSG 1861 Taucha : VfB Eilenburg
Ergebnis
(18:15)33:27
Spieler/Tore

C. Hänig (TOR), T. Hentzschel (TOR) – C. Rodler (1), L. Lieder (3), E. Gebhardt (1), D. Stäter (9/1), A. Birnbaum (6/3), M. Fischer (3), P. Schmittinger (1), J. Gredig (3), W. Scholz, F. Funke, T. Hildebrand, R. Schmittinger

Spielverlauf

Mit einer 33:27-Auswärtsniederlage im Nordsachsenderby gegen die TSG Taucha mussten die Eilenburger am Sonntagabend die Heimreise antreten.

Der VfB Eilenburg startete gut in das Match und führte mit 0:1, 1:2 sowie 2:3. Vor allem im Angriff lief es in den ersten Spielminuten super. In der Defensive fehlte dagegen die Sicherheit. Zu oft gelangen den Tauchaern einfache Tore über die Außenposition. Da die Gastgeber zu den bestes Angriffsteam zählen, war der Druck in der Abwehr der Muldestädter zu spüren. Als die Eilenburger Angriffseffektivät nachließ, bekam Taucha die erste Chance sich abzusetzen. Die erste Führung der Gastgeber, das 4:3, bauten sie auf 10:6 aus. Nun steigerten und stabilisierten sich die Gäste in der Abwehr. Der VfB kam mit dem 17:15 wieder in Schlagdistanz. Ehe Taucha zum 18:15, dem Pausenstand traf.

Nach der Halbzeit kämpften die Eilenburger um den Anschluss. Die Defensive hatte zugelegt, jedoch häuften sich nun die technischen Fehler. Die zahlreichen Ballgewinne wurden in dieser Phase zu leichtfertig vergeben. Das Aufholen fiel dem VfB schwer und Taucha hielt vorerst einen Viertore-Vorsprung. Als die Angriffe planvoller gestaltet wurden, kam auch der Erfolg zurück. In der 38. Spielminute erzielte Dan Stäter mit einem Doppelschlag das 22:21. Nun war die Partie wieder offen und Eilenburg witterte seine Chance. 23:22, 24:23, 25:24 – der VfB war am Drücker. Den Bock umstoßen konnte das Team allerdings nicht, weil Tauchas Torwart zur Bestform auflief und die Muldestädter ohne Geduld die Wende erzwingen wollten. Mit sinkendem Selbstbewußtsein ging der Spielfaden verloren. Nach dem hoffnungsvollen 26:25 blieb der VfB 5 Minuten ohne Treffer. Der Gastgeber zeigte sich routiniert und entschieden den Wettkampf mit einem 5:0-Lauf. Am Ende waren aus Eilenburger Sicht die Leistungsschwankungen zu groß und der VfB Eilenburg nicht stabil genug. Taucha nutzte abgezockt die Gelegenheit und sicherte sich den 33:27-Erfolg.

Eilenburg sucht weiterhin nach seiner Rückrundenform und steckt mitten im Abstiegskampf !
Bleibt zu hoffen, dass dem Team in den nächsten Spielen die Wende gelingt.

J. Sp.

SLmJB - 02.02.2019

Mannschaften
VfB Eilenburg : HSV Dresden
Ergebnis
(8:11)20:20
Spieler/Tore

Benet Bauer(TW), Jakob Jung(3), Yannick Sittner(4), Pascal Rodewald, Nick Werrmann(2), Max Beyer(2), Moritz Zöllner(2), Ryan Schott(6/2), Jacob Griehl(1), Martin Remus, Kimi Hentzschel

Spielverlauf

Einen wichtigen Punkt erkämpft !

Unentschieden zu Hause ? Nein gegen die sehr spielstarken Jungs vom HSV Dresden ist das wirklich keine Schande. Neben den Elbflorenzern, Aue und der DHfK, zählen die Gäste sicher zu den fünf Teams, die in dieser sehr ausgeglichenen Spielzeit den Sachsenmeister unter sich ausmachen werden. Die Eilenburger kamen besser ins Spiel und führten durch Tore von Yannick Sittner, Nick Werrmann und Max Beyer nach 5 Spielminuten 3:1. Doch die Gäste aus der Landeshauptstadt ließen sich dadurch nicht beeindrucken und hatten in der 10. Minute den Ausgleich zum 4:4 erreicht. Mit der defensiven aber durchaus robust zupackenden Abwehr der Elbestädter kamen die Jungs von der Mulde nicht zurecht. Es fehlte einfach die Wucht aus dem Rückraum. In der 19. Spielminute lagen die Gastgeber erstmals mit 2 Toren in Rückstand (5:7). Zum Glück fiel Yannick nun ein, das er doch eigentlich auch von der Ferne treffen kann. Mit einem Doppelpack bewies er es und besorgte den Ausgleich. In der Abwehr schafften es die Eilenburger aber lange nicht den baumlangen Kreisspieler der Dresdener zu verteidigen. Immer wieder stellte er am (körperlich unterlegenen) Außenspieler die Sperre, setzte sich ab und traf. Mit einem 3 Tore Rückstand von 8:11 ging es in die Kabinen.

Die Dresdner setzten gleich nach Wiederanpfiff noch einen drauf und führten erstmals mit 4 Toren. Das Wissen um die eigene Stärke und Kampfkraft ließ die Eilenburger jedoch nicht nervös werden. Hatte man in dieser Saison doch noch ganz andere Rückstände aufgeholt. Die letzten noch versteckten Körnchen Kampfgeist wurden den Griehl-Schützlingen durch den Referee entlockt. Lorenz Farin, bester Torschütze der Dresdner an diesem Tag, kommt frei zum Wurf und trifft Benet Bauer direkt auf den Kopf. Normalerweise wird in einer solchen Situation das Spiel unterbrochen. Benet macht den Schieri mit einer Handbewegung zu seinem Kopf darauf aufmerksam, obwohl dieser das unmöglich übersehen konnte. Zum Entsetzen aller bekommt der Eilenburger Torwart daraufhin eine 2-Minutenstrafe, da der Referee diese Geste als persönliche Beleidigung auffasste. Was nun ? Die Muldestädter haben nur einen Torwart. Ein Feldspieler muss in den Kasten. Yannick Sittner übernimmt den Job und springt dem ersten Schützen der Elbestädter entgegen. Der ist so konsterniert, dass er den Ball 1m übers Tor wirft. Die Gäste können Ihre Überzahl nicht nutzen und Jakob Jung gelingt beim 14:15 in der 36. Minute erstmals wieder der Anschluss. Auch Ryan Schott zeigt nun im Angriff was er drauf hat. Durch feine individuelle Aktionen und sicher verwandelte 7m hält er die Hausherren weiter im Spiel. Doch Anfang der 45. Minute befinden sich die Eilenburger wieder mit 3 Toren im Hintertreffen. Mit einem blitzsauberen Tor zum 18:20 bläst Jacob Griehl zur letzten Aufholjagd. Beim 20:20 ist der Ausgleich geschafft. 2m vor Ultimo Ballbesitz für Dresden. Der Halbrechte kommt in guter Position zum Wurf, doch Benet kratzt den Ball gerade noch so aus dem Winkel. Nach einer letzten Auszeit haben die Eilenburger nunmehr eine knappe Minute lang Zeit den Siegtreffer zu landen. Doch 30 Sekunden vor Schluss pfeift die Schiedsrichterin Freiwurf für Dresden, ohne vorher Zeitspiel angezeigt zu haben. Das Unentschieden können die Gastgeber aber noch über die Zeit retten, denn auch der letzte direkte Freiwurf für den Gast landet im Block. Letzten Endes sicher eine gerechte Punkteteilung in einem wieder mal sehr nervenaufreibendem Spiel. Lohn der ganzen Schinderei ist die erstmalige Tabellenführung in der Sachsenliga. Sicher nur eine Momentaufnahme, denn die Eilenburger haben das mit Abstand schwerste Restprogramm der Medaillenkandidaten.

Raik Bauer