Spielberichte

SLmJB - 07.09.2019

Mannschaften
VfB Eilenburg - NSG Gc-Mee-LO
Ergebnis
43:28 (18:15)
Spieler/Tore

Fritz Leune (TW), Pascal Rodewald (3), Jacob Griehl (3), Justin Lorenz, Nick Werrmann (13), Max Beyer (11), Moritz Zöllner (6), Tilman Ritter, John Luca Joecks (2), Jonas Windisch, Benet Bauer (TW), Kimi Hentzschel (4), Paul Peschke (1), Kilian Rippert

Spielverlauf

Gelungener Saisonauftakt

Mit einem Kantersieg gegen enttäuschende Gäste aus Limbach-Oberfrohna starteten die Jungen Wilden vom VfB in die Saison 2019/20. Doch Sieg oder Niederlage war an diesem besonderen Spieltag vollkommen nebensächlich. Die Eilenburger Handballgemeinde spielte nur für „Enni“. Trainer Enrico Angermann verstarb am Wochenanfang viel zu früh und unfassbar für alle.

Zum Spiel. Das erste Tor der Begegnung erzielten die Gäste. Torschütze Justin Bückelmann, mit 11 Toren bester Werfer der Limbacher an diesem Tag. Die Antwort der Hausherren folgte prompt. Ebenfalls vom besten Schützen der Eilenburger Nick Werrmann 1:1. In der Folgezeit konnten sich die Muldestädter bis auf 7:2 absetzen. Das lag vor allem an den von Jacob Griehl klug vorgetragenen Spielzügen der Eilenburger. Dem angeschlagenen Tempo der Gastgeber konnten die Limbacher meist nicht folgen. Dass die Eilenburger nicht noch weiter davoneilten, verhinderte der gegnerische Torwart. Er parierte etliche freie Wurfchancen der Gastgeber. Beim Stand von 18:15 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Hausherren konzentrierter beim Torwurf. Besonders Max Beyer bewies, dass er weiß wo die Hütte steht. Beim Stand von 28:18 durch Moritz Zöllner war erstmals ein 10 Tore Vorsprung erreicht. Da die Gäste in der Abwehr völlig überfordert waren, entwickelte sich nun ein munteres Scheibenschießen, an dem fast alle Eilenburger teilnahmen. Auch die Delitzscher „Leiharbeiter“ Paul Peschke und John Luca Joecks konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Am Schluss knackten die Jungs vom VfB gar die 40 Tore Marke. Was dieser Sieg wert ist, wird sich spätestens in der nächsten Woche zeigen. Die Jungs von der DHfK werden sich ganz sicher nicht so leicht vernaschen lassen.

Raik Bauer

SLmJB – 14.DVAG-Cup 2019 - 31.08.2019

Mannschaften
Ergebnis
Spieler/Tore

Benet(Tor), Fritz(Tor), Kilian, Tilman, Justin, Pascal, Jonas, John, Anton, Nick, Martin, Max, Jacob, Kimi, Moritz

Spielverlauf

14.DVAG Cup des der Handballer des VfB-Eilenburg/ mJB

Am brütend heißen letzten Augustsamstag luden die Eilenburger zum nunmehr 14. DVAG Cup in den Belian-Dom ein. Gerne angenommen von den Teams aus Leipzig (LVB+MoGoNo), Waldheim, Wolfen und Aue.

Im Vergleich zu den Vorjahren sicher wesentlich schwächer besetzt, da nur Aue (Mitteldeutsche) und der Gastgeber (Sachsenliga) höherklassig unterwegs sind. Das ist aber eher nebensächlicher Natur, solche Turniere in der Saisonvorbereitung dienen auch dazu Spielern, die sonst nicht so zum Zuge kommen, Wettkampfpraxis zu geben. Von dieser Möglichkeit machte Trainer Sven Griehl im gesamten Turnierverlauf rege Gebrauch. Und die Protagonisten bedankten sich mit sehenswerten Leistungen dafür.

Im ersten Spiel gegen die Nordleipziger von MoGoNo setzten sich die Eilenburger schnell mit 4:1 ab. Die einstudierten Spielzüge klappten wie schon in der Vorwoche in Aue hervorragend. Die Abwehr stand sicher. Auch nachdem der Trainer munter durchwechselte, kam es kaum zu einem Qualitätsabbruch. Am Ende stand ein sicherer 14:7 Auftaktsieg.

Zweiter Leipziger Gegner zweiter Sieg. Gegen die Straßenbahner von der Messestadt gestaltete sich ein ähnlicher Spielverlauf wie gegen MoGoNo. Die Eilenburger gingen wieder schnell mit 4-5 Toren in Führung und nutzten dann die Möglichkeit ihre Spielzüge mit verschiedenen Aufstellungen durchzuspielen. Endstand 12:6.

Auch gegen den dritten Bezirksligisten aus Waldheim hatten die Gastgeber keine Probleme. Der „Zweite Anzug“ spielte fast komplett durch und die beiden Torhüter Fritz und Benet schafften es beinahe Ihren Kasten komplett rein zu halten. Höhepunkt des Spiels war aber Kilian. Der Knirps, der eigentlich noch junger C-Jugend Jahrgang ist, trainiert in Ermangelung an Mitstreitern in seiner Altersklasse schon in der B-Jugend mit.  Im „Wohnzimmer“, in der eigenen Halle, bekam er seine Chance. Die Erste nutzte er. Einen von ihm selbst herausgeholten 7m darf er auch werfen. Und siehe da er trifft. Die Halle tobt. Noch besser. Ein paar Angriffe später gleiches Bild. Kilian wird am Kreis gefoult und darf selbst werfen. Jetzt tobt die Halle schon vorher. Hoher Druck ? Nein er haut ihn trotzdem rein. Schöner Samstag !

Nächstes Spiel – Spiel um Platz 1. Denn nun geht es gegen Aue. Die Eilenburger spielen nun mit „Voller Kapelle“ und besonders Max Beyer kann sich in den ersten Spielminuten als Torschütze auszeichnen. So bleiben die Eilenburger den Erzgebirglern bis zum 5:5 weiter auf den Fersen. Nach schönem Konterpass von Benet hat Moritz die Möglichkeit erstmals die Führung klarzumachen. Doch der Auer Torhüter verhindert dies. Durch die individuelle Klasse von Daniel Sova, der später zum besten Spieler des Turniers ausgezeichnet wird, kann sich Aue auf 9:5 absetzen. Von diesem Rückstand erholen sich die Muldestädter nicht mehr, auch weil sie zahlreich vorhandene Chancen leichtfertig liegen lassen. Endstand 7:12.

Im letzten Spiel gegen Wolfen galt es nun den zweiten Platz zu sichern. Nach dem 8:4 für die Eilenburger zweifelte eigentlich keiner mehr am Sieg. Doch die Muldestädter liessen im Angriff klarste Chancen liegen und waren inkonsequent in der Abwehr. Im Nu stand es 8:8. Im Angriff kam nun Nick auf der Halblinken und mit ihm die erhoffte Konsequenz im Abschluss. Die von Jacob eingeleiteten Spielzüge schloss er meist mit sehenswerten Sprungwürfen ab. Ein 13:9 Sieg war der Lohn des Ganzen.

Fazit: Der erste Anzug sitzt und auch der Zweite ist nicht viel schlechter. Die Integration der Delitzscher Anton, John und Paul ist gut gelungen. Jacob, Kimi und Nick haben viel mehr Angriffslust entwickelt. Die Punktspielsaison kann anfangen!

P.S. Vielen Dank an die Organisatoren und vielen Helfer, die solch ein tolles Turnier erst möglich machen.


Raik Bauer

Wohlverdienter 3. Platz trotz Niederlage für die Frauenmannschaft des VfB Eilenburg - 27.04.2019

Mannschaften
VfB Eilenburg : TuS Mockau
Ergebnis
24:34 ( 11:18 )
Spieler/Tore

Anika Schräpler ( Tor ), Manja Knöchel, Svenja Ritter ( 1 ), Lara Behr ( 3 ), Franzi Quandt, Celina Rühl, Tina Fechner ( 3 ), Stephanie Rühl ( 2 ), Naja Ulrich ( 3 ), Sina Plätzsch ( 6 ), Isabel Schmidt ( 6/6 ), Mandy Schneider, Sophia Liebig

Spielverlauf

Am Samstag bestritten die Damen des VfB ihr letztes Saisonspiel. Zu Gast im Belian Dom war der Tabellenzweite  TuS Mockau Leipzig.

Das Saisonziel war  mehr als bereits geschafft. Zu Beginn der aktuellen Saison setzte sich Trainer Enrico Angermann das Ziel mit seiner neuzusammengestellten Mannschaft mindestens Platz 3 zu erreichen.

Einige Abgänge und Neuzugänge stellen die Mannschaft vor eine große Herausforderung. Viele Jugendspieler wechselten im Sommer 2018 in die Frauenmannschaft. Somit war der Kader komplett durchmischt. Doch nach den ersten Trainingseinheiten merkten alle sehr schnell, dass die bevorstehende Saison von Leidenschaft am Handball und viel Harmonie geprägt sein wird.

Mit diesem Teamgeist und der Freude am Handball startete die Damenmannschaft in ihr letztes Heimspiel.

Vor Beginn des Spiels nahm sich Trainer Enrico in der Kabine noch  Zeit um mit seinen Damen die Saison kurz revuepassieren zu lassen. Somit fand die Mannschaft die richtige Einstellung zum Spiel. Auch wenn das gesetzte Ziel bereits erreicht war, wollten sich die Muldentalstädterinnern mit der Vizemeisterschaft belohnen.

Nach Anpfiff stand die Aufregung allen Spielerinnen im Gesicht. Die anfänglichen Schwierigkeiten nutzen die Leipzigerinnen aus, um sich bis zur 4. Spielminute mit 1:4 abzusetzen. Doch nun kam auch die Frauenmannschaft des VfB  ins Spiel und konnte den Vorsprung durch gekonnte Spielzüge und sehr gute Teamarbeit für sich gewinnen. In der 11. Minute gelang es den Gastgeberinnen mit 5:4 in  Führung zu gehen.

Diese Führung konnte bis zur 14. Minute gehalten werden. Danach nutzen die Damen des TuS Mockau Abspielfehler und Unstimmigkeiten in der Eilenburger Abwehr gnadenlos aus und  erkämpften sich die Führung zurück.

Dieses Tief nutze der heimische Trainer für ein Team-Timeout. Er lenkte den Fokus seiner Mannschaft auf das Spielgeschehen. Mit sehr motivierenden Worten ging es weiter Richtung Halbzeit.

Bis zur Halbzeit gelang es den Frauen des VfB Eilenburg nicht das Spiel zu drehen. Die Gegnerinnen konnten ihren Vorsprung bis zur 30. Minute auf 7 Tore ausbauen.

Diese Pause nutze Trainer Enrico um seinen Damen nochmals Mut zu zusprechen. 7 Tore sind im Handball nichts. Mit Teamgeist kann das Spiel nochmals gedreht werden. Seine Frauen sollten sich für diese erfolgreiche und tolle Saison noch mit diesem Sieg und dem damit verbundenen 2. Tabellenplatz belohnen.

Nach dieser Ansprache und dem Rückhalt des Publikums starteten die Eilenburgerinnen motivierten denn je in die zweite Spielhälfte.

Durch diese riesige Unterstützung gelang es innerhalb von 2 Minuten  3 Torerfolge zu feiern.

Dennoch ließen die Gegnerinnen nicht zu, dass die heimische Mannschaft das Spiel nochmals drehen kann.

Trotz einer guten Teamleistung der heimischen Mannschaft trennten sich beide Mannschaft 24:34.

Für den Tabellenplatz 2 hat es leider nicht gereicht. Dennoch ist die Frauenmannschaft sehr stolz einen Titel nach Eilenburg geholt zu haben.

Unsere Spielerinnen Isabel Schmidt hat sich den Titel der SIEBENMETERKÖNIGIN geholt. Mit 50 verwandelten 7-Metern hat sie mit Abstand die beste Quote in der gesamten Bezirksklasse!

Herzlichen Glückwunsch hierzu!!!!!

BKL Männer - 27.04.2019

Mannschaften
VfB Eilenburg : TuS Leipzig- Moskau
Ergebnis
(18:15)38:30
Spieler/Tore

T. Hentzschel (TOR), C. Hänig (Tor) – C. Rodler (2), W. Hilse, R. Drese (1), E. Gebhardt (5), M. Morning (7), D. Stäter (5), A. Birnbaum (8/4), J. Gredig (1), F. Funke (3), T. Hildbrand (3), R. Schmittinger (3)

Spielverlauf

Ein furiouser Saisonendspurt mit 7 Siegen aus 8 Spielen gipfelte am vergangenen Samstag mit dem 38:30-Heimerfolg gegen TuS Leipzig-Mockau. Am Ende der Saison rollten die Muldestädter das Feld von hinten auf und schoben sich vom Abstiegsplatz auf Rang 5.

Hätte, hätte Fahrradkette – die Niederlagen gegen die TSG Taucha und den SC DHfK III schmerzten sehr. Aber NEIN, diese Niederlagen waren wichtig für die Mannschaftsentwicklung.

Gegen TuS Mockau wollten sich die Eilenburger VfB-Handballer aus der Spielserie gebührend verabschieden und vor heimischer Kulisse glänzen. Das Publikum, angeführt von den B-Jugendlichen des VfB Eilenburg zeigten sich in Bestform. Die „jungen Wilden“, welche ihrerseits ein sensationelles Spieljahr absolvierten und im Herzschlagfinale gegen den SC DHfK II einen herausragenden Bronzeplatz erzielten, sorgten für eine überragende Stimmung und verwandelten den Belian-Dom in einen Hexenkessel. Diese Anfeuerung von allen Zuschauern und Fans brachten die Spieler in Wallung. Sie war eine großartige Motivation und Leistungsmotor für das Team.

Mockau spielte munter mit und erwehrte sich der Angriffsoffensive des VfB. 9:9, 12:12 und nach 20 min 13:13 beide Mannschaften spielten schnell nach vorn. Als Marc Morning das 14:13 erzielte, gelang den Gastgebern ein spielentscheidenter Zwischenspurt. Tom Hildebrand und Dan Stäter legten zum 16:13 nach. Offensiv wackelte die Bude positiv, aber in der Abwehr beschäfftigte Mockaus Kreispieler die VfB-Defensive gehörig. Die Umstellung auf Dan Stäter und die Einwechslung von Florian Funke sorgten wieder für Ordnung. Florian erzielte auch die 4-Tore-Führung zum 18:14, ehe die Gäste den Halbzeitstand, das 18:15 warfen.

Nach der Pause bleiben die Muldestädter am Drücker und hielten den 4-Torevorsprung. In der 37. Spielminute der nächste Zwischenspurt des Gastgebers. 2 mal Andy Birnbaum vom Punkt, René Schmittinger vom Kreis und Marc Morning zum 26:19. Nun waren es 7 Tor vor und die Gäste zogen die grüne Karte – Auszeit!

Kurzer Erfolg für die Leipziger, das 26:20. Im Anschluss jedoch die nächste Welle des VfB Eilenburg. Tom Hildebrand, Marc Morning, Emil Gebhardt und Christian Rodler. Bäm, 30:20! Diese Phase symbolisierte das Zusammenwachsen der Mannschaft zu einer Einheit. Jung und Alt harmoinierten prächtig. Sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff. Jeder Spieler hatte seine Aufgabe und der gewünschte Blockwechsel griff. In der Vorwoche trugen die Einen die Last und in dieser Woche übernahmen andere Spieler die Verantwortung. Vor zwei Wochen gegen Böhlen waren Jannes Gredig, Lukas Lieder, Philipp Schmittinger und Tom Hildebrand die tragenden Säulen. In Leisnig spielte Mathias Lange einen überragenden Part und in dieser Woche waren Marc Morning, Andy Birnbaum, Dan Stäter, Emil Gebhardt und Florian Funke die besten Akteure. Der VfB Eilenburg hat enorm an Breite hinzugewonnen. Das beweist auch die Anzahl der Torschützen im Heimspiel gegen den TuS Leipzig-Mockau. Die Gastgeber konnten Druck von allen Positionen erzeugen. Dazu spielten die Spieler ein rigoroses Umkehrspiel und setzten auf Tempohandball.

Zufrieden, glücklich und emontional von der Stimmung der Zuschauer getragen, schaukelten die Muldestädter das Spiel nach Hause. Erneut kamen 68 Tore im geamten Spiel zustande – die Galerie hatte einiges zu sehen bekommen. Vor allem einen erfolgreicher 38:30-Heimsieg.

Fazit:

Obwohl die Gesamtstatistik die VfB-Abwehr an vorletzter Stelle zeigt, war genau dieser Mannschaftsteil entscheidend für die Aufholjagd im Saisonendspurt. Kein Team der Liga verteidigt so aktiv und risikobereit, wie die Eilenburger. Die Abwehrarbeit dokumentierte Eilenburgs Einstellung und Willensstärke im Wettkampf und pushte die Mannschaft.

Je länger die Saison dauerte, desto zielgerichteter entwickelte sich das Umkehr-und Angriffsspiel. Auch hier sprechen die Zahlen eine andere Sprache. Hinter der SG LVB IV rangieren die Muldestädter mit 615 Toren als zweitbestes Angriffsteam, obwohl die Effektivität der Eilenburger Angriffe noch reichlich Luft nach oben hat.

Der Teamgeist hat sich in der Rückrunde als besonderer Erfolgsgarant erwiesen. Die Mannschaft war in der Lage Spiel-und Taktikorientiert die Wettkampfsituation zu bespielen und Einzelspieler zu stärken. Am Ende stand der Mannschaftserfolg im Vordergrund.

Zwei Leistungen sind in diesem Zusammenhang besonders zu erwähnen. Ein Sonderlob geht an Wolfram Hilse. Der Oldie im Team wird im nächsten Monat 60 Jahre und war auch in dieser Saison wieder ein Vorbild an Beständigkeit und Einsatz. Wolle, ohne Handball ist undenkbar und so war es logisch, dass er in der neuen Saison die langersehnte Gründung der 2. VfB-Mannschaft entgegenfieberte. Vielen Dank für einen langjährigen Einsatz sowie Gesundheit für die nächsten Wettkämpfe.

Eine weitere überragende Einzelleistung sind die 162 Tore und damit die Torjägerkrone des Königs Andy Birnbaum. Sie ist, wie zuvor beschrieben ein Gemisch aus hervorragender Einzeleistung und Teamgeist. Allein 69 Treffer erzielte er vom 7-Meterpunkt, die von der Mannschaft herausgearbeitet wurden. Eilenburg durfte 110 Mal an den 7-Meterstrich (2.Platz SG Leipzig VIII – 95 Mal, Turbine Leipzig 93 Mal, VfB Torgau 90 Mal, HV Böhlen II 89, …) Seine Trefferquote von 82,14 % ist der absolute Spitzenwert und sein individueller Verdienst.

Die Mannschaft sagt Danke:

Vielen Dank an alle Zuschauer für eure stimmungsvolle Kulisse bei den Heimspielen. Euer Beifall hat das Team begeistert, getragen und angespornt.

Vielen Dank an die Lebenspartnerinnen, Freunde, Bekannte und die Kinder der Familen, die im Alltag manchmal hinter dem Handball anstanden.

Ein besonderes Dankeschön geht an das Damenteam – vielen Dank für den Einsatz als Kampfgericht bei den Heimspielen.

Dankeschön an den VfB-Vorstand und den Heimspielverantwortlichen: Christian Knöchel, Matthias Leune und Sascha Henze. Ohne die unermüdlichen Streiter im Hintergrund ist keiner diese geliebten Heimspieltage möglich. Vielen Dank an Janne und Christian für euren Scheidsrichtereinsatz, wenn mal wieder keiner da war.

Danke an die fleißigen Verkäuferinnen und Verkäufer des Catering. Der Kaffee vor dem Spiel und die Auffrischung der Durststrecke nach dem Wettkampf war so wichtig, fast wichtiger als das Spiel selbst.

Am Ende wünschen wir den Abiturienten eine erfolgreiche Prüfung.

Ganz persönlich Danke ich Tobias Hentzschel als Mannschaftsverantwortlicher des Männerteams. Der Sportsmann der im Tor, welcher sportlich die letzte Hoffung war. Der gute Geist der schlichtete, der klare Worte fand und die Organisation in den Händen hielt, ist mehr als Gold wert für das VfB-Team!! Vielen Dank, Tobi!!

Jens Sperling

mJB - 22.04.2019

Mannschaften
VfB Eilenburg vs. "Weltauswahl"
Ergebnis
PHC 2019
Spieler/Tore

In Prag am Start waren: Betreuer Tobias Hentzschel, Trainer Sven Griehl, Max Beyer, Jonas Windisch, Benet Bauer, Jakob Jung, Martin Remus, Yannik Sittner, Pascal Rodewald, Moritz Zöllner, Jacob Griehl, Kimi Hentzschel, Nick Werrmann

Spielverlauf

Gelungener Saisonabschluss in der „Goldenen Stadt“

Es ist schon fast zu einer Tradition geworden, dass die Eilenburger Handballtalente ihr Osterfest in der tschechischen Landeshauptstadt verbringen. Auch dieses Jahr nahmen die Muldestädter am wohl größten Hallenturnier Europas teil. 635 Mannschaften aus 29 Ländern kämpften in 44 Sporthallen in ganz Prag um den Einzug in die Finals am Ostermontag. In der für die Griehl-Schützlinge relevanten Altersklasse mJB waren 80 Mannschaften am Start. Erster Gegner am frühen Morgen des Karfreitags waren die „Wölfe“ aus Wien. In der noch sehr kalten Traglufthalle konnten die Wiener bis zum 3:3 die Partie offen gestalten. Doch dann zündete Moritz Zöllner seinen Turbo und brachte die Eilenburger durch 2 blitzsaubere Kontertore in Vorderhand. 7:5 zur Halbzeit. Vom Anschlusstreffer der Österreicher ließen sich die Nordsachsen nicht weiter beeindrucken. Denn das sollte schon der vorletzte Treffer der Jungs von der Donau in dieser Partie sein. Im Angriff beeindruckte Yannick Sittner mit seiner Durchschlagskraft und beim 14:7 war der der erste Sieg eingetütet.

Zweiter Gegner waren die Schweden von Lödde Vikings HK. Gegen die individuell starken Skandinavier konnten die Eilenburger bis zum 3:4 noch mithalten. Mit 3 Toren in Folge setzten sich die Schweden schon vor der Halbzeit in der nun brütend heißen Halle vorentscheidend ab. Da die Eilenburger auch in Halbzeit 2 keine Mittel gegen die spielstarken Nordländer fanden, ging die Partie 15:7 verloren.

Tag 2.Riesengroße Messehalle, Gegner Ajax Kopenhagen II. Kaum zu glauben bei der Anzahl der Mannschaften, aber kein unbekannter Gegner für die Eilenburger, hatte man doch vor Jahresfrist ebenfalls die Klingen gekreuzt. Die Dänen legten los wie die Feuerwehr und lagen durch einen Dreierpack Ihres Haupttorschützen sofort in Front. Beim 5:1 befürchteten die zahlreich mitgereisten Fans schon Schlimmeres. Doch die Eilenburger rappelten sich auf und konnten die dänischen Abwehrschwächen nutzen und bis zur Pause selbst mit 7:5 in Führung gehen. In Halbzeit zwei gaben die Muldestädter die Führung nicht mehr aus der Hand, obwohl der dänische Goalgetter weiterhin traf. Insbesondere Max Beyer zeigte, dass er weiß wo die Hütte steht. Somit kam der Sieg nicht mehr in Gefahr.

Gegen die athletischen Tschechen von Sokol Stahlavy rechneten sich die VfB-ler eigentlich kaum Chancen aus. Doch bis zur Halbzeit konnten die Eilenburger das Treffen offen gestalten. Spielstand 6:6. Dann machten die Hausherren ernst und gingen vorentscheidend mit 11:7 in Führung. Jakob Jung konnte zwar noch verkürzen, doch 2×2 Minuten Strafen gegen ihn und Martin Remus beendeten die letzten Hoffnungen der Muldestädter. Trotzdem hatten die Griehl-Schützlinge mit dem nun feststehenden 3. Platz in der Vorrundengruppe den Einzug in die A-Finals geschafft. Eine respektable Leistung bei der Qualität der Mannschaften.

Im letzten Gruppenspiel ging es um die berühmte „Goldene Ananas“. Die Jungs von der Mulde nahmen das Spiel trotzdem ernst und hatten gegen die Jungs aus Petershagen keine Mühe das Spiel zu gewinnen. Im Gegensatz zu den Dänen respektierten sie jedoch Ihren Gegner. Besonders Kimi Hentzschel, konnte hier zeigen was er drauf hat und machte sehenswerte Tore. Auch Pascal Rodewald, ansonsten nicht mit viel Einsatzzeit gesegnet, trug sich in die Torschützenliste ein.

An das erste Spiel am Ostersonntag wird sich keiner gerne erinnern. Gegen die bärenstarken Schweden von Lödde Vikings II fanden die Eilenburger überhaupt keinen Zugriff. 8:0 nach 10 Minuten für die Skandinavier. Allein Martin Remus konnte gegenhalten und mit seinen Toren das Ergebnis etwas erträglicher gestalten. Mit 21:6 musste man sich letztendlich geschlagen geben.

Die A-Gruppe doch eine Nummer zu groß für die Jungs vom VfB ? Das nächste und letzte Spiel sollte die Antwort bringen. Und was für Eine ! Gegen die Ostfranzosen aus Besancon lieferten die Griehl Schützlinge ihre beste Leistung des Turnieres ab. Den athletischeren und individuell besser aufgestellten Franzosen stellten die Nordsachsen Kampf- und Teamgeist entgegen. In der Abwehr wurde gekämpft und zusammengerückt. Benet Bauer, über das gesamte Turnier sicherer Rückhalt der Eilenburger, lief zur Hochform auf und kaufte den Jungs von der Doubs mehrfach den Schneid ab. Beim 5:8 zur Halbzeit waren die Eilenburger noch in Schlagdistanz. Doch es wurde noch besser. Durch von Jacob Griehl klug vorgetragene Spielzüge wurde der Rückstand weiter eingedampft. Ein schönes Anspiel von Jakob Jung verwandelte Jonas Windisch zum Ausgleich 11:11. Doch „Le Bleu“ schlug zurück und schaffte mit einem Dreierpack die Vorentscheidung. Endstand 16:12.

Für die Eilenburger bleibt ein unvergessliches Osterwochenende in dem man die (Nord)Sächsische Fahne würdig vertreten hat.

Raik Bauer