Spielberichte

SLmJB - 13.01.2019

Mannschaften
NSG Oelsnitz/ Oberlosa : VfB Eilenburg
Ergebnis
(7:12)15:28
Spieler/Tore

Benet Bauer(TW), Jakob Jung (7), Yannick Sittner (3), Pascal Rodewald (2), Jonas Windisch, Nick Werrmann (1), Max Beyer (3/1), Moritz Zöllner (3), Ryan Schott (5), Jacob Griehl (1), Martin Remus (2), Kimi Hentzschel (1)

Spielverlauf

Der VfB Eilenburg grüßt von Platz 2!

Mit einer bärenstarken Abwehrleistung und einem wieder überragenden Torwart sicherten sich die Jungs vom VfB die notwendigen Punkte beim Auswärtsspiel in Oelsnitz. Das sollte man gegen den Tabellenletzten auch erwarten, würde ein Außenstehender sagen. Doch in dieser sehr ausgeglichenen Sachsenliga ist kein Sieg selbstverständlich. Nach dem Motto „Der frühe Vogel kann mich mal“ machten sich die Muldestädter um 6:45 Uhr auf die Strümpfe um pünktlich im tiefverschneiten Vogtland anzukommen. Dank Winterdienst und Tauwetter konnten die souveränen Unparteiischen auch pünktlich anpfeifen. Yannick Sittner erzielte den ersten Treffer für die Gäste, den die Vogtländer sofort egalisierten. Yannick war es auch, der nun seine Nebenleute motivierte ein undurchdringliches Abwehrbollwerk hinzustellen. Mit großem körperlichen Einsatz ging er vornweg. Das klappte nicht immer, denn besonders über Rechtsaußen hatten die Gastgeber große Möglichkeiten. Doch zum Glück steht ja Benet im Tor. Allein in den ersten 15 Minuten kaufte er den Oelsnitzern 8 klare Chancen ab. Da auch Ryan Schott und Max Beyer im Angriff ein sicheres Händchen bewiesen, konnten die Griehl Schützlinge Ihren Vorsprung weiter ausbauen. 2:10 stand es nach 17 Minuten, Torschütze Nick Werrmann. Doch ganz so leicht ließen sich die kampfstarken Vogtländer nicht abschütteln. Beim Pausenstand von 7:12 hatten sie den Rückstand wieder etwas eingedampft.

Auch den ersten Treffer von Halbzeit 2 konnten die Eilenburger durch Moritz Zöllner für sich verbuchen. Ein neuer Spielzug, eingeleitet durch Jacob Griehl, hatte ebenfalls Erfolg. Die ganze Bank freute sich. Denn Pascal Rodewald, ansonsten nicht mit viel Einsatzzeit gesegnet, machte endlich wieder ein Tor(7:14). Da die Abwehr auch weiterhin sehr sattelfest war, hatten die Muldestädter nach 35 Minuten erstmals einen 10 Tore Vorsprung herausgeworfen(9:19). Die Gastgeber wehrten sich durchaus und hatten Ihre Chancen, doch diese wurden meist durch den Eilenburger Keeper vereitelt und in leichte Kontertore umgemünzt. Auch im Positionsangriff lief es nun rund. Jacob brachte Jakob klug in Position und dieser vollendete knallhart aus dem Rückraum. Spätestens beim 12:24 durch Martin Remus in der 43. Minute waren alle Messen gelesen. Den Schlusspunkt setzte Kimi Hentzschel zum Endstand von 15:28. Dank des Sieges von Elbflorenz in Aue grüßen die Eilenburger nunmehr von Platz 2 der Tabelle.

Raik Bauer

SLmJB - 05.01.2019

Mannschaften
LHV Hoyerswerda : VfB Eilenburg
Ergebnis
(12:13)18:24
Spieler/Tore

Benet Bauer(TW), Jakob Jung (4), Yannick Sittner (7), Pascal Rodewald, Jonas Windisch, Nick Werrmann, Max Beyer (5/2), Moritz Zöllner (2), Ryan Schott (2), Jacob Griehl (1), Martin Remus (3), Kimi Hentzschel

Spielverlauf

Schon am ersten Samstag des neuen Jahres hatten die Jungs vom VfB Ihre erste Bewährungsprobe zu bestehen. Mit dem Tabellensiebten LHV Hoyerswerda wartete ein harter Auswärtsbrocken auf die Muldestädter. Der Schwere der Aufgabe bewusst, hatte Trainer Sven Griehl noch kurzerhand 2 Trainingseinheiten „zwischen die Jahre“ gelegt. Kluge Entscheidung, wie Halbzeit 2 beweisen sollte. Zum Spiel. Die Eilenburger starteten hellwach und gingen durch einen Doppelpack von Jakob Jung 2:0 in Front. Die Gastgeber antworteten prompt und hatten beim 4:4 in der 9. Minute den Ausgleich wieder hergestellt. Es folgte die erste Auszeit für die Gäste. Die Maßnahme fruchtete und die Eilenburger konnten sich beim 5:7 durch Yannick Sittner wieder ein wenig absetzen. Doch die Konrad Zuhse Städter ließen sich (noch) nicht abschütteln. Mit enormem Laufaufwand schafften sie es immer wieder Ihren Kreisläufer frei zu spielen. Beim Stand von 12:13 baten die souveränen Unparteiischen zum Pausentee in die Kabinen.

Yannick Sittner, der mit 7 Toren beste Nordsachse an diesem Tag, eröffnete den Torreigen von Halbzeit 2 zum 12:14 für die Gäste. Bis zum Stand von 13:14 blieben die Hoyerswerdaer noch in Schlagdistanz. Der Kapitän & Kopf der VfB’ler Jakob Jung glänzte mit viel Leidenschaft  und Einsatzwillen im Angriff & v.a. in der Abwehr ! Davon lies sich seine Mannschaft mitreisen und zu noch mehr Leistung motivieren ! Ein sehenswerter Spielzug, überlegt abgeschlossen von Jacob Griehl zum 13:15 war so etwas wie der Knackpunkt in diesem Spiel. Mit dem wachsenden Selbstbewusstsein stellten die Muldestädter eine Abwehrmauer, die ähnlich wie der in Dresden nur noch 6 Gegentore zuließ. Was dennoch durchkam, wurde zur Beute vom wieder vollends überzeugenden Benet Bauer im Tor. Dadurch bekamen die Eilenburger etliche Konterchancen und Max Beyer hatte beim 13:19 in der 33. Minute das erste Mal ein 6 Tore Polster herausgeworfen. Eine Vorentscheidung war dies allerdings noch nicht. Die Gastgeber wehrten sich nach Leibeskräften. Sie mussten jedoch dem hohen Tempo des Spiels Tribut zollen und machten vermehrt technische Fehler. Bei den Eilenburgern waren keine Verschleißerscheinungen zu erkennen. Im Kopf frei und körperlich auf der Höhe (siehe oben) verwalteten die Jungen Wilden vom VfB das Ergebnis und kamen zu einem in dieser Höhe sicher nicht zu erwarteten Sieg.

Raik Bauer

SLmJB - 16.12.2018

Mannschaften
HC Elbflorenz 2006 : VfB Eilenburg
Ergebnis
(11:5)17:18
Spieler/Tore

Benet Bauer(TW), Jakob Jung (2), Yannick Sittner (4), Pascal Rodewald, Jonas Windisch, Nick Werrmann (1), Max Beyer (7), Moritz Zöllner, Ryan Schott (1/1), Martin Remus (3/2), Jacob Griehl, Kimi Hentzschel

Spielverlauf

Ein Sieg an den (fast) keiner mehr geglaubt hatte!

Im ersten Saisonspiel der Rückrunde der Sachsenliga konnten sich die Eilenburger Talente hauchdünn gegen den Tabellennachbarn aus der Landeshauptstadt durchsetzen. Was sicher nicht selbstverständlich ist, haben sich die Elbestädter doch zu einem respektablen Leistungszentrum mit einer Zweitligamannschaft an der Spitze gemausert. Ausdruck dessen ist auch die hypermoderne Ballsportarena gleich gegenüber eines Wahrzeichens Dresdens, der Yenidze. Schock für die Eilenburger 10 Minuten vor Anpfiff. Benet Bauer tritt auf einen Ball und knickt um. Da die Muldestädter aber keinen zweiten Torwart haben, beißt er die Zähne zusammen und spielt trotzdem. Das Spiel selbst beginnt sehr zähflüssig. Beide Abwehrreihen stehen sehr gut und machen es den Angreifern schwer. Nach 8 Spielminuten trifft der Haupttorschütze der Gastgeber, Pascal Engelmann, per 7m zum 1:1. Das dies für ihn das letzte Tor an diesem Tage bleiben sollte, ist sicher auch ein Grund für den Sieg der Griehl-Schützlinge. Doch zunächst sah es nicht danach aus. Zwar standen die Eilenburger weiterhin sicher in der Abwehr, aber im Angriff waren sie komplett harmlos. Zu wenig Bewegung ohne Ball und zu viele technische und Regelfehler führten zu einer ungewohnt hohen Pausenführung der Gastgeber von 11:5. 6 Tore Rückstand und nur 5 geworfen? Das schaffen die nie mehr. Das war der einhellige Tenor der zahlreich mitgereisten Eltern der Muldestädter. Yannick`s Mutti und Benet`s Vater waren anderer Meinung. Offensichtlich hatten auch die Trainer der Nordsachsen in der Pause die richtigen Worte gefunden. Denn aus dem Bollwerk von Abwehr und Torhüter liefen die Eilenburger nun vermehrt Konter und beim 12:10 durch Yannick Sittner war der Anschluss wieder hergestellt. Auch durch 2 aufeinanderfolgende 2 Minuten Strafen ließen sich die Eilenburger nicht beirren. In der 44. Minute erzielte Martin Remus erstmals den Ausgleich zum 13:13. Im Angriffsspiel war nun vielmehr Tempo, was Max Beyer in gute Wurfpositionen brachte, die dieser sicher vollstreckte. Ende der 49. Minute führten die Gäste mit 15:17. Anschlusstreffer Elbflorenz 16:17. Noch eine knappe Minute ist zu spielen. Die Dresdner stellen auf Manndeckung um. Doch der zu Höchstform auflaufende Max Beyer macht eine halbe Minute vor Ultimo den Sack zu.
Fazit: Ein wichtiger Sieg im Kampf um die Medaillen. Man muss nicht unbedingt ein Leistungszentrum sein, um guten Handball zu spielen. Auch Kampf und Glaube sind enorm wichtig! Es hat sich mal wieder bestätigt, das beim Handball Spiele in der Abwehr gewonnen werden ! Da der sonst flüssige Balltransport im Angriff extrem viel Sand im Getriebe hatte & stockte, lag der Beweis mit einer kompakt soliden Abwehr und dem damit verbundenen Punktgewinn sehr nahe !

Raik Bauer

SLmJB - 09.12.2018

Mannschaften
VfB Eilenburg : NSG Oelsnitz/ Oberlosa
Ergebnis
(13:10)28:21
Spieler/Tore

Benet Bauer(TW), Jakob Jung (5), Yannick Sittner (2), Pascal Rodewald, Jonas Windisch (1), Nick Werrmann (2), Max Beyer (2), Moritz Zöllner (3), Ryan Schott (9), Jacob Griehl (1), Martin Remus (2), Kimi Hentzschel (1)

Spielverlauf

Pflichtsieg eingefahren

In der extrem leistungsstarken und sehr ausgeglichenen Sachsenliga hängen diese Saison die Trauben sehr hoch, einen Platz auf dem Treppchen zu ergattern. Deswegen ist es besonders wichtig die vermeintlich schwächeren Gegner zu besiegen. Einen solchen hatten die Jungen Wilden vom VfB am Sonntagvormittag zu Gast. Die Jungs aus dem Voigtland zieren mit Null Pluspunkten das Ende der Tabelle. Doch ganz so leicht, wie es der Tabellenstand vermuten lassen würde, machten es die Gäste den Eilenburgern nicht. Das erste Tor der Begegnung erzielten die Gäste. Ryan Schott, der mit 9 Treffern beste Eilenburger an diesem Tag, glich aus. Den nächsten freien Wurf der Ölsnitzer vom Kreis entschärfte Benet Bauer, der wieder einmal der gewohnt sichere Rückhalt seiner Mannschaft war. Die Gäste hielten jedoch dagegen und bis zum 5:4 ließen sie sich nicht abschütteln. Beim 7:4 durch Kimi Hentzschel hatten die Gastgeber erstmals eine 3 Tore Führung herausgeworfen. Wer von den zahlreichen Zuschauern dachte, dass das jetzt so weiter geht, hatte sich allerdings getäuscht. Das lag zu allererst an der unterirdischen Wurfausbeute, die sich die Eilenburger in dieser Phase leisteten. Zu oft wurden klar herausgespielte Chancen eine Beute des überzeugenden Keepers der Oberlosaer. So kam es, dass das Spiel beim Pausenstand von 13:10 alles andere als schon entschieden war.

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Jungs von der Mulde. Beim Stand von 18:13 in der 30. Minute konnte der wieselflinke Moritz Zöllner erstmals eine 5 Tore Führung herauswerfen. Er allein hätte in der Folgezeit den Sack schon zu machen können, scheiterte jedoch mehrfach am gegnerischen Torwart. So kamen die Gäste beim Stand von 20:18 in der 39. Minute noch einmal bedrohlich nahe. Die Verantwortung im Angriff übernahm nun Jakob Jung. Mit konsequenten scharfen Würfen zog er den Oelsnitzern den Zahn. Spätestens beim 27:19 zweifelte keiner mehr am Sieg der VfB’ler. Krönung des Tages war das letzte Tor von Ryan Schott durch Kempa Trick.

Fazit: Ein notwendiger, aber sicher nicht überzeugender Sieg gegen den Tabellenletzten. Um nächstes Wochenende beim formstarken HC Elbflorenz bestehen zu können, bedarf es allerdings einer anderen Leistung, vor allem im Torabschluss.

Raik Bauer

BKL Männer - 08.12.2018

Mannschaften
SG Leipzig VII : VfB Eilenburg
Ergebnis
(14:12)30:22
Spieler/Tore

J. Krellig (TOR) – C. Rodler, W. Hilse (1), L. Lieder, R. Schmittinger (1), M. Morning (4), D. Stäter (4), E. Gebhardt (3), A. Birnbaum (7/2), F. Lieder, J. Gredig (1), F. Funke (1)

Spielverlauf

Nach enttäuschender 2. Spielhälfte verliert der VfB Eilenburg, unter Wert geschlagen das Spiel mit 30:22 Tore gegen die SG Leipzig VII.

Die Eilenburger hatten sich viel vorgenommen und boten dem Gastgeber in der 1. Halbzeit durchaus Paroli. Eine beweglich Abwehr und starke Paraden von Janne Krellig sowie Tore von allen Positionen prägten das Spiel der Muldestädter.

Die Ein-Tore-Führung wechselte mal in Richtung SG, 8:7, 9:8 und 10:9. Dann wiederum in Richtung VfB, 5:6, 6:7, 10:11. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Doch schon in der 1. Hälfte merkten die Eilenburger, dass die SG-Abwehr nicht einfach zu bespielen ist und die Gäste zu einigen technischen Fehlern zwang.

Obwohl Leipzig zur Pause mit 14:12 führte, blieben die Muldestädter optimistisch.

Mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit entwickelte sich das für Eilenburg im 2. Durchgang symptomatische Match. Eilenburg gewinnt den 1. Ball und spielt den Langpass zum Gegenstoß zu lang = technischer Fehler. Eilenburg erobert den 2. Ball und erzeugt einen Schrittfehler. Eilenburg erkämpft den 3. Ball und verwirft. Eine starke Aktion des Gastgebers die 15:12-Führung. Leipzig legte weiter nach. Der VfB stellte eine gute Abwehr, verlor die Bälle und die SG erspielt sich die 20:14-Führung. In der 42. Minute war das Spiel entschieden. Das Eilenburger Selbstbewußtsein war gebrochen. Zeitweise blitzte das Potenzial der Gäste auf und wurde von Marc Morning, Andy Birnbaum oder Dan Stäter vollendet. Für Beständigkeit oder einen Aufschwung sorgten die kleinen Erfolge nicht.

Die SG Leipzig VII hielt die Eilenburger Dank einer sehr kreativen Abwehr auf sicheren Abstand und gewann verdient mit 30:22.

Fazit: Das Angriffsspiel in die Hand nehmen, gezielt zu agieren, fiel den Eilenburgern, wie schon in der Vorwoche schwer. Die Mittel in der Offensive und die Kooperationen waren in den letzten zwei Spielen ein Schwachpunkt – gepaart mit zahlreichen technischen Fehlern.

Die gastgebende SG Leipzig VII überzeugte mit einer bewegliche Abwehr, welche die Eilenburger Angriffe geschickt bändigte.

J.Sp.